Der ehemalige STANDARD-Journalist Ortwin Rosner hielt bei der Grazer Kundgebung am 12.2.2022 eine Wutrede auf den Verfall des Journalismus und die Gleichschaltung der Medien.

Ich finde die Rede deshalb so interessant, weil sie eines der essenziellen Probleme anspricht, die weit über das Dauerthema Impfpflicht hinausgehen: Ein Staat, in dem die Mainstream-Medien nur das berichten, was den Staatslenkern genehm ist, befindet sich schon auf dem Weg zur Diktatur. Wenn Menschen, die eine dem staatlichen Narrativ entgegenstehende Meinung vertreten bzw. das offizielle Narrativ hinterfragen, in diesen Medien abgewertet, angegriffen, als rechts….beschimpft werden – egal ob Wissenschaftler, Ärzte, Hebammen, Lehrer, Journalisten, Großmütter….- dann agieren diese Medien als staatliche Erfüllungsgehilfen und nicht als für eine Demokratie notwendiges Korrektiv.

Im Dezember 2021 wurde ein im STANDARD veröffentlichter Beitrag Herrn Rosners vom Herausgeber gelöscht und daraufhin auch die Zusammenarbeit mit ihm beendet. Indem Rosner in seinem Beitrag die aggressive Stimmungsmache gegen Ungeimpfte scharf kritisiert hatte, verstieß er offensichtlich gegen das herrschende Narrativ. Das konnte das selbsternannte Qualitätsmedium STANDARD nicht dulden.

In einem offenen Brief an Österreichs Medien und Journalisten versuchte Rosner daraufhin an die Redakteure und Mitarbeiter der Leitmedien zu appellieren, von der radikalisierenden, polarisierenden und einseitigen Berichterstattung Abstand zu nehmen und sich endlich wieder auf ihre Aufgabe als vierte Macht im Staat zu besinnen. Wir wissen, dass dieser Appell bis heute nicht gehört wird.

Hier gehts zur Grazer Rede von Ortwin Rosner

Kategorien: COVID-Tagebuch

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Avatar-Platzhalter

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.