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Und w√§hrend wir a√üen, kam der Kutscher zu uns. „Nehmen Sie eine Dillgurke“, sagte er. Er wollte mit uns teilen. „Das erschien mir so richtig, also ‚Äď wei√üt du, was ich meine? „

„Dillgurke“ Fortsetzung

Was bisher passiert ist: In Teil 1 haben wir Vera getroffen, die unerwartet in einem √∂rtlichen Caf√© auf einen alten Liebhaber st√∂√üt. Sie haben sich seit sechs Jahren nicht mehr gesehen. Er ist sofort sehr h√∂flich zu Vera. Er l√§dt sie ein, einen Kaffee mit ihm zu trinken, und sie beginnen sich an alte Zeiten zu erinnern. Erinnerungen k√∂nnen jedoch t√§uschen und Vera ist sich nicht sicher, wem sie vertrauen soll – sich selbst oder ihrem fr√ľheren Partner …
P.S. Und bitte mach dir beim Lesen Notizen zu deinen Gedanken und Gef√ľhlen und markiere W√∂rter oder S√§tze, die dir besonders auffallen …

Denkanstöße

Ich wei√ü nicht, wie es dir geht, lieber Leser/ liebe Leserin, aber ich bin ein bisschen verwirrt von diesem Ende … Warum ist Vera gerade jetzt so pl√∂tzlich gegangen? Zwischendurch dachte ich, es „liege etwas in der Luft“ und Vera k√∂nnte eine zweite Chance auf Gl√ľck bekommen? – Was hatte sie getan? Wie hatte sie es gewagt, ihr Gl√ľck so wegzuwerfen? Dies war der einzige Mann, der sie jemals verstanden hatte. War es zu sp√§t? Wir haben in dieser Geschichte zwei Leute, die im anderen die Erfahrung der Einsamkeit erkennen, vielleicht eine Art gemeinsame Einsamkeit. K√∂nnte das etwas sein, nach dem sich Vera hier sehnt? Aber wenn ja, warum geht sie dann? Was hat sie durch diese zuf√§llige Begegnung gewonnen oder verloren? Und was hat es mit der „Dillgurke“ auf sich?

Interludium: Er w√ľnscht sich des Himmels T√ľcher

Wie f√ľhlst du dich? Hast du vielleicht ein Wort eingekreist, das dir aufgefallen ist? Warum ist es dir aufgefallen?

Denkanstöße

Wie sieht es mit den „himmlischen“ bestickten T√ľchern aus? Ich frage mich, wie sie aussehen und sich anf√ľhlen k√∂nnten. Was siehst du, wenn du die Zeilen √ľber ‚Äěgoldenes und silbernes Licht, / das blaue und das matte und das dunkle Tuch / von Nacht und Licht und D√§mmerlicht‚Äú erneut liest? Einen Sternenhimmel vielleicht? Das Nordlicht?

Ich frage mich auch, was es mit den Tr√§umen im Gedicht auf sich haben k√∂nnte. Was k√∂nnte es f√ľr einen Menschen bedeuten, seine Tr√§ume unter den F√ľ√üen einer anderen Person auszubreiten? Wie spricht das Ich dar√ľber ? Aber ich bin arm und habe nur meine Tr√§ume. Ich habe meine Tr√§ume unter deine F√ľ√üen gelegt. Wie k√∂nnte diese Art des Teilens zwischen zwei Menschen aussehen oder funktionieren? Und was bedeutet die letzte Zeile? Ist die Person mutig oder dumm, ihre Tr√§ume auf diese Weise mit einem anderen Menschen zu teilen?

Kategorien: Literatur

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