Im Spiegel
„Du kannst nichts“, sagten sie, „du machst nichts“, „aus dir wird nichts“. Nichts. Nichts...Ein unbeschriebenes Blatt Papier, ein ungemaltes Bild, eine tonlose Melodie, ein ungesagtes Wort, ungelebtes Leben.
(mehr …)Es geht ums Lesen. Es geht um Literatur. Aber in Wirklichkeit geht es ums Leben. Ums Lachen und Weinen, ums Zweifeln und Hadern, ums Lieben und Hassen, ums Verzweifeln und Hoffen… um den Weg – ums Hier und Jetzt.
Literatur ist nicht für jeden einfach. Vor allem Poesie. Lies laut . Nimm dir Zeit, den Klang, die Musik im Gedicht zu hören. Versuche, dich in die Worte hineinzufühlen, auch wenn du dir nicht sicher bist, worum es geht. Lass die Worte auf dich wirken, denk über die Dinge nach, die sich dir in den Vordergrund drängen, oder über das Rätselhafte, das sie an sich haben, und … lies noch einmal!
„Du kannst nichts“, sagten sie, „du machst nichts“, „aus dir wird nichts“. Nichts. Nichts...Ein unbeschriebenes Blatt Papier, ein ungemaltes Bild, eine tonlose Melodie, ein ungesagtes Wort, ungelebtes Leben.
(mehr …)Bei der wirklichen Nachtigall kann man nie berechnen, was da kommen wird; aber bei dem Kunstvogel ist alles bestimmt!
(mehr …)Es war einmal ein König, dem kam der Gedanke, dass er niemals einen Fehlschlag erleiden könnte, wenn er stets den richtigen Zeitpunkt wüsste, wann jedes Ding zu beginnen sei; wenn er wüsste, auf welche Menschen er hören sollte und auf welche nicht, und wenn er vor allem wüsste, welche Aufgabe die allerdringlichste sei.
(mehr …)Die Geschichte dieser Woche ist ein Auszug aus Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Der große Gatsby Als junger Mann verliebt sich Jay Gatsby in Daisy, ein Mädchen aus besserem Hause. Weil er aus armen Verhältnissen kommt, ist es ihm nicht möglich, um sie zu werben. Deshalb richtet Gatsby Weiterlesen
„Nicht nur, dass ich es nicht fertigbrachte, böse zu werden, ich brachte es nicht einmal fertig, überhaupt etwas zu werden, weder böse noch gut, weder Schuft noch Ehrenmann, weder Held noch Insekt. „ Dostojewskij, Aufzeichnungen aus dem Kellerloch Gleich zu Beginn richtet sich der Autor direkt an die Leser. Dieser Weiterlesen
Er war müde. Natürlich hatte er letzte Nacht wieder versucht, sich tief unter seine Mickey-Mouse-Bettdecke zu verkriechen, aber auch die hatte die lauten Worte von unten kaum dämpfen können.
(mehr …)Ich begann, mich laut zu fragen, was einmal aus einem Menschen werden solle, der einen Quadratmeter Kuchen auf eine Untertasse stapelt, ohne auch nur einen Augenblick daran zu zweifeln, dass sie groß genug sein könnte. R.Kunze)
(mehr …)Wenn ich nur ein einziges Herz vorm Zerbrechen bewahren kann, werde ich nicht umsonst leben. (Emily Dickinson)
(mehr …)Es war die beste Zeit, es war die schlechteste Zeit, es war das Zeitalter der Weisheit, es war das Zeitalter der Dummheit…
(mehr …)Es gehört zu den seltsamen Dingen des Daseins auf dieser Welt, dass man sich nur in wenigen Momenten ganz sicher ist, bis in alle Ewigkeit zu leben.
(mehr …)Ich hatte das Gefühl, dass du einsamer warst als jeder andere auf der Welt, und dass du dennoch vielleicht als einziger Mensch auf der Welt wirklich, wirklich lebendig warst. Zur falschen Zeit geboren…vom Schicksal bestimmt.
(mehr …)Und während wir aßen, kam der Kutscher zu uns. „Nehmen Sie eine Dillgurke“, sagte er. Er wollte mit uns teilen. „Das erschien mir so richtig, also – weißt du, was ich meine? „
(mehr …)
Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn: „Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?“ – Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf, umklammerte ihn und jammerte: „Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?“
„Sie sind wirklich höchst undankbar“, sagte der Student ärgerlich und er warf die Rose auf die Straße, wo sie in die Gosse fiel, und ein Karrenrad fuhr darüber.
(mehr …)Wenn ein Mensch mehr von der Einschätzung seines Äußeren abhängt als von der Begabung, sich in seiner Haut wohl zu fühlen, mag das ein Mangel sein. Auf Oak allerdings traf das nicht zu.
(mehr …)