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Seit zwei Tagen regnet es Katzen und Hunde , es schĂŒttet Tag und Nacht wie aus KĂŒbeln. Es ist grau in grau, Mitte Februar – kalt, unfreundlich, ungemĂŒtlich und die Stimmung gleicht sich schön langsam dem Wetter an.

Was soll man da tun? Zu einem grĂ¶ĂŸeren Projekt fehlt die Energie, aber etwas Kleines könnte man schon fabrizieren.

Miniprojekt 1: RĂ€um Oma’s Nadelchaos auf

Benötigtes Material:

  • 1 kleiner Blumentopf oder etwas Ähnliches – ich habe hier den Unterteil einer alten Duftlampe gefunden
  • 1 Styroporkugel (da musste eine alte, selbstgemachte Weihnachtskugel dran glauben)
  • Stoffreste

… und es werde Ordnung!

Miniprojekt 2: Greifball

GreifbĂ€lle sind ein super Geschenk fĂŒr ganz kleine Kinder, denn sie sind sehr weich, gut in den HĂ€nden zu halten und natĂŒrlich waschbar. Aber auch in der Seniorenarbeit werden diese BĂ€lle gern verwendet.

Das Herstellen der Schablone und das NĂ€hen des Balles waren kein Problem – obwohl ich zugeben muss, dass ich auf die Nahtzugabe vergessen habe und der Ball deshalb etwas kleiner ausgefallen ist. Das ist an sich kein Problem, er ist auch so sehr sĂŒĂŸ, aber das Zusammenstecken war schon ein bisschen Gefummel und eine kleine Denksportaufgabe (-; Abgesehen davon wĂŒrde ich das nĂ€chste Mal etwas grobere Stoffe wĂ€hlen, denn die feinen BW-Reste sind ziemlich schwer zusammenzunĂ€hen.

Die Anleitung zu dem Ball stammt von Wiebke Maschitzki und du findest sie >>>hier.

Miniprojekt 3: Memory

Visuelle Differenzierung und visuelles GedÀchtnis sind wichtige FÀhigkeiten, die Kinder beim Lesen und Schreibenlernen brauchen. Mit einem selbstgenÀhten Memory kann man beides spielerisch fördern: Das Kind muss in der Lage sein sich zu merken, wo sich das Zwillingsbild befindet, das ist das klassische Memory-Ziel, dabei wird das visuelle GedÀchtnis geschult ( vgl. die Bilder in der oberen Reihe). Wenn man die Schwierigkeit erhöhen und auch das Unterscheidungsvermögen trainieren möchte, dann nimmt man die Karten, die die gleiche Form zeigen, aber sich farblich unterscheiden. Das zwingt das Kind, genau auf die Form zu schauen und sich nicht von der Farbe ablenken zu lassen.

FĂŒr die Applikationen habe ich wie immer Vliesofix verwendet – das erleichtert das NĂ€hen wirklich sehr, weil das Motiv nicht verrutschen kann. Als Einlage zwischen Vorder- und RĂŒckseite hat sich noch etwas dĂŒnne, aufbĂŒgelbare Vlieseinlage gefunden. Dadurch sind die KĂ€rtchen weich und doch fest und gut anzugreifen.

Tja, was soll ich sagen: Der Regentag ist rum (-:

Kategorien: NĂ€hen