Wehret den Anfängen! WHO will Verfassungen der Mitgliedsländer ausschalten.

Während in vielen Ländern das Ende der Corona-Beschränkungen naht, gibt es im Hintergrund durchaus Entwicklungen, über die in den Medien nichts berichtet wird, die aber langfristig ungeheure Auswirkungen auf den Entscheidungsspielraum der einzelnen Staaten haben werden. Denn wie uns ja von allen politischen Seiten bis Bill Gates immer wieder gepredigt wird:

„Es wird andere Pandemien und andere große gesundheitliche Notfälle geben. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Gemeinsam müssen wir besser darauf vorbereitet sein, Pandemien auf hochkoordinierte Weise vorherzusagen, zu verhindern, zu erkennen, zu bewerten und wirksam darauf zu reagieren. Zu diesem Zweck glauben wir, dass die Nationen gemeinsam auf einen neuen internationalen Vertrag zur Vorbereitung und Reaktion auf Pandemien hinarbeiten sollten.“

Bedrohliches Abkommen für „Pandemieprävention“

Die WHO arbeitet sehr emsig daran, die Mitgliedstaaten zur Unterzeichnung eines neuen Abkommens über die weltweite Pandemievorsorge“ zu bewegen, das im Kern die Entscheidungsmacht in allen medizinischen und klimatischen Notfällen an die WHO überträgt!

„[…] a convention, agreement or other international instrument under the Constitution of the World Health Organization to strengthen pandemic prevention, preparedness and response. […]“

Der neue im Dezember 2021 päsentierte Vertrag, der einen ursprünglichen Vertrag von 2005 erweitert, hat zum Ziel, der Verfassung der WHO (gemäß Artikel 9) bei Naturkatastrophen oder Pandemien den Vorrang vor den Verfassungen der einzelnen Länder einzuräumen.

WHO-Diktatur

Die WHO wird – sollte das Abkommen unterzeichnet werden – künftig den Mitgliedsstaaten diktieren, was sie tun müssen, und nicht nur Empfehlungen aussprechen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird jetzt versucht, auf EU-Ebene den Boden dafür vorzubereiten.

Am 1.März 2022 wird ein zwischenstaatliches Verhandlungsgremium eine erste Sitzung „zur Vereinbarung von Arbeitsweisen und Zeitplänen“ abhalten, eine zweite soll am 1. August 2022 „Fortschritte bei einem Arbeitsentwurf“ zum Inhalt haben. 2023 soll der 76. Weltgesundheitsversammlung bereits ein Fortschrittsbericht vorlegt werden, mit dem Ziel, das „Instrument“ bis 2024 zu verabschieden.

Das Instrument soll:

  • ein stärkeres, nachhaltiges und langfristiges politisches Engagement auf der Ebene der weltweiten Staats- und Regierungschefs sicherstellen 
  • klare Prozesse und Aufgaben definieren 
  • die langfristigen Unterstützung des öffentlichen und privaten Sektors auf allen Ebenen verbessern 
  • die Förderung der Integration von Gesundheitsfragen in alle relevanten Politikbereichen sicherstellen

Gibt es warnende Stimmen? Ja. Die Schweizer Wissenschaftlerin Dr. Astrid Stuckelberger, die seit 20 Jahren für die WHO arbeitet, warnt genau davor, dass es inakzeptabel sei, dass die Unterschrift des Gesundheitsministers eines Landes ohne Referendum über das Schicksal von Millionen von Menschen entscheiden könne.

Sie meint, dass jedes Land einen öffentlichen Protestbrief an die WHO schicken sollte. Laut Dr. Stuckelberger habe bisher nur Russland ein solches Einspruchsschreiben gesendet.


Update: 21.2.2022: Der erste Netzfund zu diesem Thema:

Birgit Falkensteiner: WHO will mit Pandemievertrag Verfassungen der Mitgliedsländer ausschalten

Die Systemmedien interessiert das brisante Thema offenbar nicht.

Kategorien: COVID-Tagebuch

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