„Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken. Das Fortschreiten zur entwickelten Inhumanität ist dann nur noch eine Frage der Zeit.“

(Albert Schweitzer)

Gestern habe ich mir die Frage gestellt, zu welcher kaltherzigen, perversen Gesellschaft wir gerade mutieren. Dabei habe ich mir überlegt, ob das Wort „pervers“ nicht vielleicht doch zu stark, zu übertrieben wäre. Schließlich bedeutet es ja: verdreht, verkehrt, abartig, verdorben.

Sind wir eine verdrehte, verkehrte, abartige, verdorbene Gesellschaft? Hat sich die Demokratie überlebt? Sind wir zu träge, faul, opportunistisch geworden ist, um selbst zu denken? Oder ist es vielleicht die Angst vor dem Tod, die unser Urteilsvermögen vernebelt.

Je eigennütziger der Beweggrund, desto weniger Moralität.“ Sagt Kant.

Sind wir also schon auf dem Weg zu einer perversen Gesellschaft? Gerald Markel meint, ja:

Es ist pervers, wenn man sich als freier Mensch dafür rechtfertigen muss, selbst über körperliche Eingriffe entscheiden zu wollen.

Es ist pervers, wenn der Begriff “ Freiheit “ zu einem Synonym für Rechtsextremismus pervertiert wird.

Es ist pervers, wenn Kinder und Jugendliche als Geiseln für die Angststörung dekadent/hysterischer Erwachsener mit vollkommen schwachsinnigen Maßnahmen gefoltert werden.

Es ist pervers, die Seelen und die Zukunft von gesunden Kindern und Jugendlichen zu zerstören,  nur um das Leben von älteren Erwachsenen um ein paar Monate zu verlängern, die  sich durch ihren ungesunden  Lebenswandel in die Hochrisikogruppen einer Krankheit gelebt haben.

Es ist pervers, sich fanatisch gegen jegliche Genforschung bei Lebensmitteln zu stellen, aber gleichzeitig eine experimentelle Genbehandlung am menschlichen Körper als Verpflichtung für alle zu fordern.

Es ist pervers eine Behandlung als “ hoch wirksam “ zu bezeichnen, bei der keinerlei sterile Immunität aufgebaut wird und die man alle drei Monate auffrischen muss.

Es ist pervers , eine Genbehandlung als “ sicher “ zu bezeichnen, bei der mehr schwerste Nebenwirkungen auftreten als bei sämtlichen herkömmlichen Stoffen der letzten 20 Jahre zusammengerechnet.

Es ist vollkommen pervers, die Menschen aller Altersstufen in die eben NICHT wirksame und die eben NICHT sichere Behandlung einer Krankheit zu zwingen, die für die überwältigende Mehrheit der Menschen überhaupt keine Gefahr darstellt.

Es ist pervers , angesichts der Realität davon zu sprechen, dass wir in freien Gesellschaften leben oder dass die Macht in unserer Gesellschaft vom Volk ausgeht.

Es ist pervers, wenn faschistische Maßnahmen als notwendig zum Schutz der Gesellschaft bezeichnet werden.

Es ist pervers , wenn man das Geld der steuerzahlenden Menschen dafür missbraucht, um Medien zu bestechen, damit man genau diese steuerzahlenden Menschen mit völlig  offensichtlicher Propaganda kontrollieren kann.

Es ist völlig und unfassbar pervers zu behaupten, man könne nur mit Zwang die Freiheit wiederherstellen.

Wir leben in einer durch und durch pervertierten Form des Alltags, der Realität, der Moral und der Idee der Demokratie.

Und das alles ist nur möglich, weil die Menschen dieses und anderer Länder den Weg des geringsten Widerstands für Ihr Leben wählen . Oder gewählt haben.

Gerald Markel
Kategorien: COVID-Tagebuch

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